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Ein Ergebnis zum Mitnehmen

Beim Rückmeldegespräch erhält der Jugendliche das Kompetenzprofil als schrift­-

liches Dokument. Es ist auch im Software-Matching-Tool aufrufbar und kann als

wichtige Grundlage der Bilanz verwendet werden. Das Kompetenzprofil enthält

Ergebnisse zu 12 Kompetenzeigenschaften, verteilt auf insgesamt 6 Abschnitte,

die auf der Vorder- und Rückseite eines dekorativen Blattes präsentiert werden:

 

    - Persönliche Daten, Foto und eventuell Prädikat PLUS oder TOP

    - Kompetenzbereich „Denken, Sich-Einlassen, Verstehen“

    - Kompetenzbereich „Schreiben, Entwerfen, Verhandeln, Kümmern“

    - Kompetenzbereich „Planen und Werken“

    - Kompetenzbereich „Konflikte lösen, Fit sein, Dazugehören“

    - Nachholbedarf und Bezug zu 4 Typen von Aufgabenfeldern

Die 12 Kompetenzeigenschaften sind untereinander

vergleichbar, weil alle ihre Werte in Standardwerte umgerechnet worden sind, wie diese in den Sozial-wissenschaften angewendet werden – zum Beispiel

bei den Intelligenztests. Die Mittelwerte werden so bestimmt, dass durchschnitt-

liche Realschüler im Idealfall 100  % erhalten – mit einer typischen Schwankung (Standardabweichung) von 15  %. Ist ein Schüler / eine Schülerin im Gesamt-bild des Kompetenzprofils deutlich über dem Durch-schnitt, wird ein PLUS-Prädikat oder – wenn es sehr ausgeprägt ist – sogar ein TOP-Prädikat vergeben.

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