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Es ist gut, am Anfang des Coaching zunächst mit der Schülerin oder dem Schüler zu klären, wie weit ihn denn sein Willenbildungsprozess bisher geführt hat, und welche Pläne er schon hat.
Dabei ist es besonders in der Klassenstufe 8 keineswegs ungewöhnlich, dass es Jugendliche gibt, die noch keinerlei Vorstellung davon haben, wie ihre Zukunft aussehen könnte oder soll. Es ist auch legitim, in diesem Alter viele damit verbundene Probleme noch ein wenig vor sich herzuschieben und auszublenden.

Dennoch sollte der Coach sanft darauf drängen, dass eine Zielvorstellung formuliert wird, sogar dann, wenn sie vielleicht nur aus dem einen Satz besteht: »Ich habe keine Ahnung, was aus mir werden soll.« Allerdings sollte dies nach Möglichkeit nicht lange der einzige Satz bleiben. Etwas mehr sollte bald dazukommen.

Der automatisch eingestellte Standardsatz: »Bisher nicht festgelegt.«, wird im nächsten Schritt auch in unserem Beispiel durch eine ausformulierte Zielvorstellung überschrieben.

Am Anfang jedes Journals steht eine Zielvorstellung

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